Nicole Werthmann

Gerötete Gesichtshaut, Couperose, Rosazea

Woran erkenne ich Rosacea, mit welchen Symptomen zeigt sie sich?

Es gibt eine Vorstufe der Hautkrankheit, die sich oftmals mit geröteten Wangen zeigt und Couperose genannt wird. Verschlechtert sich das Hautbild deutlich und es sind rote Flecken, sichtbare Äderchen, Knötchen und Pusteln im Gesicht zu sehen, so kann man davon ausgehen, dass es sich um die Hautkrankheit Rosazea oder Rosacea handelt.

Fast jede achte Person leidet in Deutschland daran, meist zeigen sich die roten Flecken über die Nase und symmetrisch über beide Gesichtshälften (oft wird von einem Schmetterling gesprochen). Zusätzlich können Rötungen auf Kinn, Hals und Dekolleté auftreten, auch können sich sichtbare, erweiterte Äderchen im Gesicht sogenannte Teleangiektasien entwickeln.

In einer noch stärkeren Form (Rosazea Subtyp II) bilden sich auf den Wangen Entzündungen, Papeln (entzündliche Knötchen) und Pusteln (Eiterbläschen).

Worin liegt der Unterschied zwischen Couperose und Rosazea?

Oft wird beim Hautarzt nicht zwischen Couperose und Rosazea unterschieden. Die Couperose wird als Frühform der Rosazea gewertet. Die Couperose muss jedoch nicht zwangsläufig in einer Rosacea münden.

Wie kann die Rosazea behandelt werden?

Die Vorstufe die Couperose zeigt sich als deutlich leichteres Hautbild und kann mit einer medizinischen Hautpflege deutlich gemindert werden.

 

Da die Rosazea eine chronische Hauterkrankung ist, kann diese nicht vollständig geheilt werden. Aber eine Kombination aus medizinischer Hautpflege und Medikamente sowie einem angepassten Lebensstil können das Hautproblem deutlich lindern, Schübe reduzieren oder Beschwerden für lange Zeit ganz verschwinden lassen.

Insbesondere soll eine passende Hautpflege auch dann noch angewendet werden, wenn sich das Hautbild bereits verbessert hat.

Wie bekommt man Couperose/Rosazea?

Als Ursache spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle, oft ist es die erbliche Veranlagung, Störungen im Immunsystem und der Durchblutung oder eine Überpflegung mit schädlichen Inhaltsstoffen in der Kosmetik.

Was kann man gegen rote Äderchen, erweiterte Blutgefäße machen?

Mit modernen, hochdosierten, medizinischen Hautpflegen erhält sehr gute Ergebnisse. In einem Beratungstermin lässt sich mit einem Spateltest auch erste Einschätzungen über die schwere der Rötungen ersehen.

Besonders schnell lassen sich erweiterte Äderchen (Teleangiektasie), Blutschwämmchen (Hämangiome) und Sternchenangiome/ Spinnennävi (Spider Naevi) mit dem Laser behandeln. Allerdings sollte die Haut konsequent weiter mit einer medizinischen Hautpflege gepflegt werden, wenn man das Ergebnis der doch kostenintensive Laserbehandlung halten möchte.

 

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